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Leidenschaft und Kompetenz im Giant-Store in Düsseldorf

Giant Stores sind mehr als nur Bikestores. Sie sind Anlaufstellen, die alle von der Leidenschaft und Persönlichkeit der Leute, die sie aufgebaut haben, geprägt sind. Diese Serie stellt einige der Leute vor, die diese Läden zu einem so wichtigen Teil der Communitys machen, in denen sie aktiv sind.

Ludwig Ibes Hände sind wieder voller Fett. Der 41-jährige Kundendienstleiter des Giant Stores Düsseldorf liebt die Spuren seiner Arbeit: Der Schmutz unter seinen Fingernägeln und das Öl auf seiner Kleidung erzählen von gebauten Fahrrädern, verwirklichten Träumen und glücklichen Kunden, die mit ihren neuen Rädern in die Welt hinausgehen.

„Ich mag schmutzige Hände“, sagt Ludwig. „Man kann das Ergebnis sehen.“

Als Ludwig vor sechs Jahren im Düsseldorfer Giant-Flagship-Store anfing, öffnete er Kartons, hantierte an Schaltwerken herum und lernte gerade erst, wie man Fahrräder zusammenbaut. Seine Leidenschaft für Schmierfett und seine fachmännischen Fähigkeiten entwickelten sich später, im Arbeitsalltag, ein Fahrrad nach dem anderen.

Head of Service at Giant Store Düsseldorf smiling in front of the bike service area.

Ausbildung zum Meister

Der Aufstieg vom einfachen Mitarbeiter zum Serviceleiter verlief schneller als erwartet. Der Giant Store in Düsseldorf ist riesig und bietet eine riesige Auswahl an Bikes und umfassendes Fachwissen unter einem Dach. Als der Store einen geschätzten Mechaniker verlor, wurde dringend Unterstützung benötigt, um das gestiegene Arbeitsaufkommen zu bewältigen und Marc Förster, den damaligen einzigen Mechaniker, zu entlasten.

„Es ist so etwas wie eine Lehre“, erklärt Ludwig. „Jeder kann ein Fahrrad aus dem Karton nehmen, keine Frage. Aber ob es perfekt ist – da gibt es immer Nuancen.“

Diese Feinheiten sind Ludwig wichtig. Er stellt jedes Rad so ein, wie er es für sich selbst tun würde. Bremshebel exakt positioniert. Saubere Kabelführung. Die kleinen Details, die Funktionalität von Perfektion unterscheiden. „Ich bin auch nicht fehlerfrei“, scherzt er. „Aber das Rad muss stimmen.“

Was er nicht erwartet hatte, war, wie selbstverständlich ihm die andere Seite des Geschäfts gelingen würde. Ludwig entdeckte sein Talent, mit Kunden in Kontakt zu treten und ihnen nicht nur zu erklären, was sie kauften, sondern auch, warum es ihnen wichtig war. Beim Radfahren geht es nicht um technische Daten und Preise. Es geht um Freude, um Emotionen.

„Man kauft nicht nur ein Fahrrad, sondern auch Emotionen“, sagt er. „Wenn man ein gutes Fahrrad hat, mit dem man gerne fährt, erweitert sich der Freundeskreis erheblich. Man fährt weiter. Nichts tut weh. Man hat Spaß.“

Professional bike mechanic performing maintenance at a Giant Store service area.
Head of Service interacting with customers at Giant store Dusseldorf.

Freude teilen

Im Laden hängt ein Bike, das alles über die Atmosphäre hier aussagt. Es ist das Glory Downhill Bike von Store Manager Thorsten Lorke. Er fuhr in der Vergangenheit europäische Downhill Rennen von 1996 bis 2011 und war als technischer Support von 2008 bis 2018 als Mechaniker auf Worldcup Events unterwegs. „Diese drei Worte beschreiben das Rad“, sagt er. „Leidenschaft, Expertise und Herzlichkeit.“

Herzlichkeit. Eine ungewöhnliche Wortwahl für einen Bikestore, aber Ludwig meint es ernst. Wenn ein Kunde etwas wünscht, das nicht vorrätig ist, sucht der Laden nach einer Lösung. Sie recherchieren und schlagen Alternativen vor. Sie fragen nach Wünschen, denn diese können erfüllt werden.

„Ein Laden wie dieser muss natürlich Geld verdienen“, sagt Ludwig. „Aber wir freuen uns, wenn der Kunde Spaß hat und zurückkommt und sagt: ‚Das ist ein tolles Fahrrad.‘ So muss es laufen, und nicht anders.“

In Verkaufsgesprächen sprudeln die Geschichten nur so aus ihnen heraus: Anekdoten aus dem Bikepark, von Rennradtouren, von BMX-Sessions. Das ist nicht einfach nur Smalltalk. Es hilft den Kunden zu verstehen, was sie mit ihren neuen Fahrrädern alles machen können und welches Fahrgefühl sie dabei erleben sollten. Denn Ludwig und seine Kollegen kennen dieses Gefühl. Sie kennen es aus eigener Erfahrung.

Giant retail stores sell all kinds of bikes including road bikes, electric bikes and mountain bikes.
The store manager with his Legends Edition frameset at Giant Store Düsseldorf.

Bikes fürs Leben!

Seine Liebe zum Radfahren ist, wie Ludwig es ausdrückt, „tief verwurzelt“. „Sie ist so tief in meiner DNA verankert. Ich könnte morgens nicht aufstehen, wenn ich wüsste, dass ich nicht Rad fahren kann“, erklärt er.

Seine Liebe zum Radfahren begann im Harz, wo er aufwuchs. „Es gibt Momente im Leben, die uns für immer prägen – Momente, in denen sich etwas in uns öffnet und nie wieder schließt“, erklärt er. „Bei mir war es mit sechs Jahren, als ich mein erstes BMX bekam. In diesem Augenblick begann mehr als nur eine Kindheitserinnerung – eine Liebesgeschichte, die nun schon 35 Jahre andauert.“

This is my first bike when I was a kid.
There are some images of my BMX bike ride performance.

Dieses erste Fahrrad war weit mehr als die Summe seiner Teile. „Es war der Schlüssel zur Freiheit, das Versprechen von Abenteuern, das Gefühl, die Welt erobern zu können“, sagt er. „Mit jedem Tritt in die Pedale wuchs nicht nur mein Aktionsradius, sondern auch mein Selbstvertrauen. Ich lernte, was es heißt, hinzufallen und wieder aufzustehen, Grenzen auszutesten und über mich hinauszuwachsen.“

Obwohl sein erstes Fahrrad ein BMX mit Stützrädern war, war sein zweites dann das Next Level – mit Exit-Packs und drehbarem Lenker. „Das Größte für so einen kleinen Kerl“, erinnert er sich schmunzelnd. Und es war sein zweites BMX-Rad, das die Leidenschaft für den Sport so richtig entfachte. „Als BMX-Freestyle mein Hobby wurde, eröffnete sich mir eine ganz neue Welt voller Möglichkeiten. Jeder Trick, jede neue Technik, jede Stunde auf dem Rad vertiefte diese Verbindung – zu meinem Sport, zu meiner Freiheit, zu mir selbst.“

Those are memories of my BMX ride at differnet locations

„Heute, mit 41 Jahren, fahre ich immer noch mit derselben Begeisterung“, sagt er. „Das Gefühl hat nie nachgelassen, die Faszination ist nie verblasst. Denn was damals begann, war mehr als nur ein Hobby – es war der Beginn eines neuen Lifestyles.“

Ludwig glaubt, dass er auch mit 50 oder 60 noch eine Kappe tragen und wie ein Skater aussehen wird. So ist er eben, seit seinen Anfängen auf dem BMX im Harz. Radfahren ist zwar ein Sport, aber viel mehr. „Es ist ein wichtiger Teil meines Lebensstils“, sagt er. „Ich bin damit aufgewachsen.“

Manchmal fährt er allein. Das gibt ihm Freiheit – er muss sich nicht an die Vorstellungen anderer halten, welchen Weg er nehmen soll. Aber der perfekte Tag? Der beinhaltet immer noch seine besten Freunde, die er schon ewig kennt, gemeinsam in einer Gruppe, in der jeder genau weiß, was er tut und wie.

„Es gibt viel Gemeinschaft und Freundschaft“, sagt Ludwig. „Man wächst zusammen.“

Giant retail staff performing a bike trick at a skate park.
Giant retail staff performing a bike trick at a skate park.
Giant retail staff performing a bike trick at a skate park.

Leidenschaft für Perfektion

Zurück in der Gegenwart, zurück in seiner Werkstatt, hat Ludwig Zugriff auf alles: die neuesten Teile und eine riesige Auswahl an Fahrrädern, die er für die besten der Branche hält. Er kann alles bauen und aus seinem Fundus ein perfekt auf jeden Fahrer zugeschnittenes Bike kreieren.

„Wenn man genau weiß, wie jedes einzelne Teil zusammengebaut ist und es zum ersten Mal fährt – wenn man zum Beispiel im Bikepark ganz unten ankommt und merkt: ‚Wow, genau so muss es sein.‘ Dann hat sich alles gelohnt.“

Egal welches Fahrrad du fährst: Rennrad, Mountainbike oder BMX. Hauptsache, es macht Spaß. Und falls es mal keinen Spaß macht oder etwas nicht ganz stimmt, gibt es in Düsseldorf einen Werkstattmeister, der sich mit schmutzigen Händen bestens auskennt und genau weiß, wie er das Problem für dich löst.

Wenn du also das nächste Mal in der Gegend bist, schau unbedingt beim Giant Düsseldorf vorbei und lerne Ludwig und sein Team kennen.

Giant retail staff greeting customers and inviting them to learn about bikes and services.
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