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Blummenfelt stürmt aufs Podium bei der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft!

Montag, 14. September 2026

Teams und Fahrer

Das norwegische Duo Kristian Blummenfelt und Gustav Iden begeisterte die Fans in Nizza: Blummenfelt stellte mit seiner Laufzeit einen neuen Rekord auf, während Iden die schnellste Radzeit des Tages fuhr.

Kristian Blummenfelt kämpfte sich bei der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza, Frankreich, eindrucksvoll durch das Feld und sicherte sich den zweiten Platz. Sein Giant Teamkollege Gustav Iden fuhr unterdessen die schnellste Radzeit des Tages und beendete das Rennen auf Rang vier. Beide waren auf dem Trinity Advanced SL unterwegs und trugen den Giant Rivet Mips Helm.

Blummenfelt sorgte auf der Promenade des Anglais für eine spektakuläre Aufholjagd. Nach dem Radfahren lag er mehr als zwei Minuten hinter der Spitze, kämpfte sich auf der Laufstrecke jedoch bis auf 18 Sekunden an den späteren Sieger Hayden Wilde aus Neuseeland heran. Seine Halbmarathonzeit von 1:05:12 Stunden war die schnellste Laufzeit in der Geschichte der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft. Der Norweger überquerte die Ziellinie nach 3:51:09 Stunden. Titelverteidiger Jelle Geens aus Belgien wurde in 3:52:40 Stunden Dritter, Iden folgte auf Rang vier in 3:53:16 Stunden.

Blummenfelt startete den Tag in der Spitzengruppe und beendete die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke nach 23:50 Minuten als Teil einer großen Führungsgruppe. Anschließend führte die anspruchsvolle 90 Kilometer lange Radstrecke in die Hügel oberhalb von Nizza, mit dem langen Anstieg nach Coursegoules und einer schnellen, technisch anspruchsvollen Abfahrt zurück Richtung Mittelmeer.

Während Blummenfelt auf dem Rad seinen eigenen Rhythmus fand, arbeitete sich Iden kontinuierlich nach vorne. Nach dem Schwimmen war der zweimalige IRONMAN 70.3 Weltmeister mit mehr als einer Minute Rückstand auf die Spitze auf die Radstrecke gegangen. Vor allem auf den Abfahrten und in den Kurven fühlte sich Iden auf seinem Trinity Advanced SL mit CADEX Aero WheelSystem besonders stark.

„Ich hatte einen unglaublichen Tag auf den Abfahrten“, sagte Iden nach dem Rennen. „Ich glaube, genau dann habe ich im Leben am meisten Spaß. Es ist einfach das beste Gefühl überhaupt.“

Iden machte im bergigen Mittelteil der Strecke weiter Boden gut und kehrte als Sechster nach Nizza zurück. Mit einer Radzeit von 2:16:43 Stunden fuhr er die schnellste Zeit des Tages und stellte zugleich einen neuen Streckenrekord auf. Damit unterbot er die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2019.

Blummenfelt erreichte die zweite Wechselzone auf Rang 16 und lag zu diesem Zeitpunkt knapp zweieinhalb Minuten hinter der Spitze. Mit noch 21,1 Kilometern vor sich startete der Olympiasieger von 2020 sowie ehemalige IRONMAN und IRONMAN 70.3 Weltmeister eine beeindruckende Aufholjagd.

Schon auf den ersten Kilometern machte Blummenfelt Position um Position gut. Nach zehn Kilometern hatte er sich bereits auf Rang fünf vorgearbeitet und kam den Podiumsplätzen immer näher.

Während Wilde weiterhin das Rennen anführte, verkürzte Blummenfelt den Abstand kontinuierlich. Er zog an Geens vorbei auf Rang zwei und hatte den Führenden auf den letzten Kilometern bereits in Sichtweite. Am Ende fehlten nur wenige Meter: Blummenfelt überquerte die Ziellinie 18 Sekunden hinter Wilde und sicherte sich mit seiner herausragenden Halbmarathonzeit von 1:05:12 Stunden den zweiten Platz.

Auch Iden zeigte auf der Laufstrecke eine starke Leistung. Mit einer Zeit von 1:08:51 Stunden sicherte er sich Rang vier und sorgte damit dafür, dass gleich zwei Giant Athleten unter den besten Vier landeten.

Für Blummenfelt war es bereits der zweite zweite Platz in Folge bei der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft. Schon 2025 in Marbella, Spanien, hatte er sich nur Jelle Geens geschlagen geben müssen.

Für Iden setzte die Leistung seine Rückkehr an die Spitze des internationalen Langdistanz-Triathlons fort. Der Norweger ist zweimaliger IRONMAN 70.3 Weltmeister und gewann 2022 die IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii.

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