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Iden gewinnt den Ironman Florida!

Montag, 8. November 2021

Teams/Riders

Der von Giant gesponserte Triathlet Gustav Iden sorgte bei seinem ersten Ironman-Event über die volle Distanz für Furore und gewann den Ironman Florida in Panama City Beach. Der zweifache Ironman 70.3-Weltmeister setzte ein weiteres Ausrufezeichen, indem er zu seinem Sieg auch einen neuen Streckenrekord von 7:42:57 aufstellte.

Iden, der 2019 mit 23 Jahren der jüngste Ironman 70.3-Weltmeister aller Zeiten wurde und seinen Titel kürzlich wiederholte, hatte sich bereits auf kürzeren Distanzen bewährt. Nachdem er bei den Olympischen Spielen in Tokio im Juli unter die Top 10 gekommen war, nahm er die volle Ironman-Distanz ins Visier. Ursprünglich hatte Iden den Ironman Kalifornien ins Auge gefasst, doch als dieses Rennen aufgrund des Wetters abgesagt wurde, wich er auf das Rennen in Florida aus. Der Norweger begann seinen Tag in Panama City Beach mit unruhigen Bedingungen beim 2,4-Meilen-Schwimmen. In der zweiten von zwei Schwimmrunden kam er stark auf, schloss die Lücke zur Spitzengruppe und kam als Erster zum Wechsel auf das Rad. Der Kanadier Lionel Sanders übernahm schließlich die Führung auf dem Rad, aber Iden, der sein Giant Trinity Advanced Pro mit einem CADEX Aero WheelSystem fuhr, blieb dicht an der Spitze und fuhr eine Zeit von 4:05:11 über 112 Meilen. Nach ein paar Kilometern auf der Laufstrecke war klar, dass es ein Zweikampf zwischen Iden und Sanders um den Sieg werden würde. "Ich hatte gehofft, dass Lionel entweder an mir vorbeizieht oder den Anschluss verlieren würde, denn ich konnte mir nicht vorstellen, mit ihm bis zum Ziel einen Kampf austragen zu müssen, das wäre zu viel gewesen", sagte Iden. Die beiden blieben bis etwa 10 Meilen vor dem Ziel zusammen, als Iden das Tempo verschärfte und Sanders nicht mehr reagieren konnte. Iden lief eine unglaubliche Marathonzeit von 2:34:51 und brach damit den alten Streckenrekord um 1:17. Auf die Frage, ob er sich weiterhin auf die 140,6 Meilen lange Ironman-Distanz konzentrieren werde, sagte Iden, er werde sich Zeit nehmen, darüber nachzudenken. "Ich glaube, jeder sagt nach seinem ersten Ironman: 'Ich werde das nie wieder machen. So geht es mir jetzt auch, es war zu hart für mich. In ein paar Stunden ändere ich vielleicht meine Meinung, aber im Moment ist es mir zu viel." Egal, welche Distanz er im Jahr 2022 in Angriff nehmen wird, Iden hat signalisiert, dass man ihn bei jedem Triathlon-Event im Auge behalten muss.

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