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Der heiße Tipp: Regelmäßig alleine trainieren!

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Fahrradtraining in der Gruppe ist eine optimale Möglichkeit, um Geschwindigkeit, Kraft und Fahrtechnik zu verbessern: In einer kompetitiven Gruppe finden unvorhersehbare Tempowechsel statt, die maximale Anstrengung erfordern, wenn sich die Fahrer gegenseitig mit Angriffen oder Antritten testen. Auch Faktoren wie Gruppendynamik, Spannung und Adrenalin sind Trainingseffekte, die man alleine nie erreichen würde.

 

Kein Radsportler gleicht dem andern

Manchmal wirkt sich der Druck in der Gruppe sogar negativ auf die Trainingsleistung aus, da das ständige Wetteifern mit einer Menge Egos zu Stress und Überbelastung führen kann, sodass du am Ende, wenn der große Tag kommt, an dem du alles hergeben musst, weder körperlich noch geistig frisch bist. Daher ist es wichtig hin und wieder (oder sogar recht häufig) alleine zu trainieren. Dabei gilt: Konzentriere dich auf deine individuellen Bedürfnisse!

 

Alleine Trainieren: Wie verbessere ich meine Leistung?

Ganz einfach wenn du folgenden Punkte beachtest:

  • Plane deine Saison und setze dir Ziele
  • Trainiere immer mit einer Pulsuhr.
  • Beim Ausdauertraining den Puls nicht überfordern, immer unter 75% des Maximalpulses bleiben.
  • Wenn aerobe Intervalle auf dem Programm stehen, fahr allein und nur solange wie du geplant hast. Arbeite mit dem Herzen in deinem Trainingsbereich.
  • Wenn Ruhetag ist, ist Ruhetag. Fahr alleine, denn in der Gruppe ist immer jemand, der ausgerechnet am Vortag ausgeruht hat und nun hart ran will. Fahr ihm nicht hinterher. Nimm deinen Ruhetag sehr ernst und sei egoistisch.
  • Fahr am Wochenende mit der Gruppe, aber unter der Woche am besten alleine.
  • Sind anaerobe Intervalle an der Reihe, mach sie. Lass dich vom Rhythmus der Gruppe nicht bremsen. Fahr alleine wenn es sein muss.
  • Fährt die Gruppe mit einem höheren Rhythmus als der, den du in dem Moment der Saison gerade hast, lass sie fahren. 

Wenn du deine Kondition und deine Leistung steigern willst, ist es am besten alleine nur mit deinem Pulsmeter rauszugehen. Dieser wird dir sagen, ob du unter oder über deinen Möglichkeiten liegst. Du kannst natürlich auch mit einem oder mehreren Kollegen fahren, die ein ähnliches Trainingsprogramm und ähnliche Ziele haben. Auf diese Art und Weise ist es einfacher gut genutzte Intervalle zu planen, die innerhalb deiner Limits liegen und deine Leistungen verbessern.

 

Mentales Training

Alleine trainieren stärkt dich körperlich aber auch mental. Diese Gewohnheit hilft dir nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch im täglichen Leben, da sie dir geistige Stärke verleiht, die du im Job oder im Privatleben brauchst, um Herausforderungen zu meistern und Ziel zu erreichen. Über deine Verhältnisse zu trainieren hat nicht automatisch bessere Leistungen zur Folge. Dein Körper hat seine Limits. Nutze die Stille des Alleinseins zum Meditieren und dein Training ganz bewusst zu erleben.

 

Andere Gründe für das Solotraining

Neben vielen anderen Gründen zum Training im Alleingang gehören natürlich die Verletzungen, da sie eine ganz spezifische Routine und Intensität erfordern. Weiterhin ist es allgemein wichtig, die eigenen Schwächen, Stärken und persönlichen Limits zu kennen und das Training genau auf diese auszurichten. Denn schließlich ist jeder Mensch anders, sowohl körperlich wie geistig, und dies zu erkennen ist der halbe Erfolg!

Freitag, 23. Juni 2017

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