Michael Büttner möchte mit diesen Zeilen Menschen zeigen welche Möglichkeiten auch behinderte Menschen haben können, wenn sie sich nicht dem Schicksal ergeben.
Michael würde nicht wissen, wo er heute nach seinem Schlaganfall stehen würde, hätte er nicht zum Radsport gefunden.
"Ich denke, ich wä... Mehr >>
Michael Büttner möchte mit diesen Zeilen Menschen zeigen welche Möglichkeiten auch behinderte Menschen haben können, wenn sie sich nicht dem Schicksal ergeben.
Michael würde nicht wissen, wo er heute nach seinem Schlaganfall stehen würde, hätte er nicht zum Radsport gefunden.
"Ich denke, ich wäre längst Tod oder würde bestenfalls irgendwo in einer Psychiatrie verrotten." so Michael Büttner. Dieser Sport hat ihm das zweite Leben erst wieder lebenswert werden lassen, denn ohne ihn hätte er, wie Michael sagt, sein Leben wohl nie mehr in den Griff bekommen und den Lebensmut längst verloren.
Alles was er heute ist, ist Michael erst durch diesen Sport oder dem Sportgerät Fahrrad geworden. Ein etwas mutigerer Mensch der wieder etwas Selbstwertgefühl erleben darf sobald er im Sattel sitzt, denn hier kann Miachel sich stundenlang mit sich selbst beschäftigen, was ihn bedrückt, beschäftigt und seelisch stark belastet läst sich hier für Michael am besten und ohne ein Medikament verarbeiten.
"Die Alltagsbewältigung habe ich erst wieder durch das Sportgerät Rad finden können. Eine Seelentherapie wie sie mir keine Medizin, kein Arzt oder Klinik je geben kann, konnte oder könnte!"
Michael würde nicht wissen, wo er heute nach seinem Schlaganfall stehen würde, hätte er nicht zum Radsport gefunden.
"Ich denke, ich wäre längst Tod oder würde bestenfalls irgendwo in einer Psychiatrie verrotten." so Michael Büttner. Dieser Sport hat ihm das zweite Leben erst wieder lebenswert werden lassen, denn ohne ihn hätte er, wie Michael sagt, sein Leben wohl nie mehr in den Griff bekommen und den Lebensmut längst verloren.
Alles was er heute ist, ist Michael erst durch diesen Sport oder dem Sportgerät Fahrrad geworden. Ein etwas mutigerer Mensch der wieder etwas Selbstwertgefühl erleben darf sobald er im Sattel sitzt, denn hier kann Miachel sich stundenlang mit sich selbst beschäftigen, was ihn bedrückt, beschäftigt und seelisch stark belastet läst sich hier für Michael am besten und ohne ein Medikament verarbeiten.
"Die Alltagsbewältigung habe ich erst wieder durch das Sportgerät Rad finden können. Eine Seelentherapie wie sie mir keine Medizin, kein Arzt oder Klinik je geben kann, konnte oder könnte!"
| Nationalität | deutsch |
|---|---|
| Geburtsdatum | 3.09.1959 |
| Team | Radsport Dressel - Giant Team GER |
| Heimat | Münchberg / Oberfranken |
| Größe | 175 cm |
| Gewicht | 83 kg |
| Disziplin | MTB / Straße - Extrem / Ultralangstrecke |
| Erstes Fahrrad | Als Kind Bonanzarad der 60er mit Knüppelschaltung am Oberrohr / als Radsportler Marin |
| Rennen seit | 1998 |
| Andere Sportarten | keine |
| Lieblingsessen | Nudelgerichte – Milchreis – Schweine/Rinderrouladen mit Semmelknödel |
| Lieblingsgetränk | Apfelsaftschorle / Bananensaft mit Weizenbier gemischt |
| Lieblingsmusik | Soul der 70er bis jetzt, und alles was sich nach Soulmusic anhört |
| Lieblingszitat | Tue zuerst das mögliche um das unmögliche möglich zu machen |
| Vorbild | Jens Vogt |
| Schlimmste Verletzung | Schlaganfall 1997 - schwere Knieverletzung nach einem LKW Unfall 1980 |
| Lieblingsstrecke | Styrkeproven – Trondheim-Oslo und Westküste Norwegens mit dem Rennrad durchqueren |
| Beste Ergebnisse | 5 WM – 2 EM Titel mit dem MTB und 4 DM Vizetitel Handicapkl. oder DM im Behindertenradsport Straße/EZF |
| Karriereziel | insgesamt 10 International Titel holen |
| Motto | Starten ist Mut – Beenden ist Stärke |
| Lieblingsfilme | Action / Horror |
| Wünsche | Der Schlaganfallhilfe durch ein persönliches Extremrennen Spendengelder zukommen zu lassen. |
| Größtes sportliches Vorhaben 2011 | Noch mein Geheimnis :-) ! |
Lesen Sie Michael's Geschichte:
Vom Schlaganfallpatienten zum Extremradsportler
Kapitel 1: Die ersten Monate nach dem Stoke (Schlaganfall)
Der 6.7.1997 ist ein Tag der in meinem Leben unvergessen bleiben wird, es total verändert hat.In der Nacht hat mich ein Schlaganfall ohne Vorwarnung völlig aus der Bahn geworfen, ein wahlnussgroßes Blutgerinnsel in meinem Gehirn hinterlassen um mich so zu einem Menschen mit CP-Behinderung zu machen (celebrale Behinderung/Hirnschädigung).Ich schlief schon am Morgen für meine Verhältnisse ziemlich lange, aber meine Frau dachte sich nichts dabei und ließ mich schlafen da ich ja abends schon wieder am Steuer eines 40t Lastzuges sitzen musste. Daraus allerdings wurde nichts mehr!Am Frühstückstisch stellte meine Frau schon fest das irgendetwas mit mir nicht mehr so ist wie es normalerweise war. Ich redete nur undefinierbare Sätze und Worte, oder besser gesagt lallte ich mehr unverständlich in den Raum. Auch legte ich eine unsichere Gangart an den Tag.Nach einigen Telefonaten mit Freunden lud sie mich in unseren PKW und brachte mich zu einer Allgemeinärztin die Notdienst hatte. Sie untersuchte mich und sah glücklicherweise sofort dass ich einen Schlaganfall erlitten haben musste.
Ich wurde sofort in das ortansässige Krankenhaus gebracht und von dort aus, nachdem man mich noch gründlicher begutachtet hatte, am nächsten Tag in eine Uniklinik die durch ein CT des Gehirnes den Beweis erbrachte, ich hatte wirklich einen Schlaganfall erlitten! Diese 24h war Zeit die mir am Ende fehlen sollte, da es noch sehr an s.g. Stoke Units hapert. Das sind spezielle Ambulanzen in Krankenhäusern die für solche Notfälle die Erstversorgung übernehmen können. Die ersten Stunden nach dem erleiden eines Schlaganfalls sind sehr wichtig für dein ganzes weiteres Leben. Sollte mir mein Körper auf diese Weise einen Denkzettel verpasst haben um mir rigoros zu zeigen, dass jetzt ein für alle mal Schluss sein sollte mit dem vielen Rauchen, dem ungesunden Essen an Imbissbuden und dem enormen Stress den man als Brummifahrer ausgesetzt ist?Zur damaligen Zeit dauerte ein normaler Arbeitstag für einen Fernfahrer 16h,80h die Woche und 320h im Monat. Dabei vertilgte ich täglich 40 Zigaretten der stärksten Sorte, und auch Zigarillos machten meinen Organismus so zu schaffen das ich zu diesem Zeitpunkt ein Gewicht von 125kg bei 175cm hatte, und eigentlich nicht verwundert sein sollte das es mich irgendwann so erwischen würde. Aber mich doch nicht!!!! So dachte ich immer, und so denken auch bestimmt viele andere. Davor kann ich nur warnen! Außerdem kannte ich diese Krankheit nur von alten Menschen.Diese Krankheit hat schon Säugling getroffen! Bettler wie Könige, Couchpotatos wie Leistungssportler. Alle kann diese Krankheit treffen!Weder für einen Promi noch für Milliardäre gibt es einen Sonderstatus!
Trieb ich doch an Wochenenden noch Sport bis vor einigen langen Monaten dieses 6.7.1997. Obwohl ich beruflich kaum noch trainieren konnte stand ich oft im Fußballtor meines Heimatvereines, und das nicht schlecht. Damit war jetzt Schluss- auch mit dem Rauchen!
Als mich eine Ärztin in der Uniklinik ohne irgend einem Mitgefühl darauf hinwies, dass ich, falls ich denken würde so weiter leben zu können das nächste mal dort lande wo es um einige Grad kälter wäre, nämlich in dem Raum ohne Wiederkehr, lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Das war mein erster Schritt zu einem neuen Leben.Das erste Mal hatte ich als Mann Tränen in den Augen. Nicht mein Körper weinte, nein meine Seele zeigte das erste Mal ihr Gesicht. Das erste Mal zeigten sich die Auswirkungen des Schlaganfalls in meinen Gefühlen.Sofort ließ ich Zigaretten und Feuerzeug von meiner Frau entsorgen, und jetzt sollte alles noch einmal bei Null beginnen.Nach zwei Wochen Krankenhaus musste ich sofort in eine Rehaklinik und dort versuchte man mich wieder herzustellen so gut es ging.
Leider kann ich mich davon nur schemenhaft erinnern was man alles mit mir anstellte denn ich hatte genug mit mir zu tun und mich beschäftigte täglich das was sich einfach nicht mehr besserte an meinem Zustand was ich auch heute noch als sehr schwierige Phasen durchleben muss. Darüber will ich aber nicht reden oder schreiben weil das etwas ist was einige Schwachpunkte in meiner Persönlichkeit aufzeigt die andere Menschen aus meinen Erfahrungen sehr gerne gegen mich verwenden um mich verletzen zu können, oder um mir zu schaden in welcher Richtung auch immer. Psychisch oder im privaten!Meine Gefühlswelt glich einer Achterbahn die stetig bergab zu gehen schien, ohne Bremse und ohne Ziele.
Aber in der Reha musste ich auch feststellen das es doch Menschen gibt die aus einer solchen schicksalhaften Erfahrung nichts gelernt zu haben schienen.
So weinte mir einmal beim morgendlichen frische Luft schnappen ein junges etwa 23 jähriges Mädchen vor wie schlecht es ihr doch nach dem Schlaganfall ginge, die Zigarette dabei ständig in der Hand oder im Mund zu haben. Das war etwas was ich einfach nicht begreifen konnte und machte ihr darauf unmissverständlich klar, dass es ihr doch gut zu gehen schien solange sie noch so viel Lust am Rauchen habe.
Das war eine sehr brutale Feststellung von mir, aber dabei dachte ich an die Ärztin im Klinikum nach meinem Schlaganfall und ihrer Warnung mein Leben zu ändern. Auf diese Feststellung hin durfte ich mich zum Chefarzt begeben da sich das „Fräulein Uneinsichtig“ doch gleich bei ihm über meine Boshaftigkeit beschwerte. Aber das ist etwas was ich seit dem Schlaganfall in mir habe. Egal wie es ankommt, meine Meinung sage ich ehrlich und ungefiltert wer es hören will oder muss, und um meine Gefühlswelt kämpfe ich wenn nötig bis zum bitteren Ende!
Was sie allerdings nicht wusste war, dass mir der Chefarzt recht gab und meine Äußerung sehr gut fand da einige Patienten immer noch nicht zu begreifen schienen was sie eigentlich noch immer für eine Chance hatten so relativ glimpflich davon gekommen zu sein um das Leben jetzt zu ändern. Es gibt ja auch Patienten die durch einen Schlaganfall nur noch im Bett liegen und vor sich hin leiden. Ich sah da einen Patienten den es so sehr erwischt hatte das er nur noch mit einem Stift im Mund auf einen Monitor der am Rollstuhl befestigt war mitteilen konnte was er wollte. Sonst nichts mehr! Ich jedoch war gewillt das zu tun was in meiner Macht stand, und die Chance zu nutzen alles anders zu machen was ich noch selbst steuern konnte. Vor allem weil mir heute noch der eiskalte Schauer über den Rücken läuft wenn ich Schlaganfallopfer sehe denen es sehr sehr schlecht geht, oder es auch optisch sichtbar ist.
Habe ich doch eine wundervolle Frau und Kinder auf die ich Stolz sein kann.
Vor allem auch das war es wofür es sich lohnt weiter zu leben.
Denn etwas begleitet mich seit dieser Zeit: Die Angst vor einem erneuten Schlaganfall, und der würde immer schlimmer ausfallen als der letzte davor, so die Ärzte. Dabei spiegeln sich Bilder vor mir die ich in der Reha sehen musste von Patienten die selbst das nicht mehr tun konnten was für gesunde, oder für sie selbst vor dem Schlaganfall das einfachste war.Mein Glück bestand ja immer noch darin das ich keine körperlich gravierenden Ausfallerscheinungen hatte wie Lähmungen oder epileptische Anfälle z.B.Vor allem optisch nicht um in der Öffentlichkeit nicht mit Blicken konfrontiert zu werden die sehr schmerzlich sein können.Seither sehe ich mich als einen vom Schlaganfall, von der Krankheit getriebenen und dadurch zum Kilometerfresser gewordenen Menschen.Vor allem der seelische Zustand in den ich durch den Schlaganfall versetzt wurde machten mich zu einem Menschen der durch den Radsport immer wieder neue Grenzen setzt die kein behinderter, zu mindest in diesem Bereich erreichen kann.
So bin ich zu jemandem geworden der als Handicapper seit mehr als 13 Jahren die extremen Grenzen immer wieder neu definiert, erweitert und die wohl von anderen behinderten Radsportlern nicht zu überbieten sind. Das ist es was mich wohl auch von anderen Handicappern sehr unterscheidet. Dass sich mir kein anderer auf solch mörderischen Distanzen als Konkurrent stellt oder diese Marken verbessern kann spricht Bände und zeigt meine Stärken hier eindrucksvoll.
Die Faustformel eines Arztes wenn man wieder einen Schlaganfall erleiten könne macht mir auch heute immer noch Angst:
Erst wenn man die Zeit von 7h – 7Tg. – 7 Wo. – 7 Mon. oder 7 Jahren ohne ein weiteres solches Ereignis übersteht ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten keinen solchen Schlaganfall mehr zu bekommen. Momentan sind es bei mir mehr als 13 Jahre und eigentlich sollte ja jetzt diese Gefahr gebannt sein. Aber was sind schon Faustformeln. Bauernregeln sind da wohl auch nichts anderes!
Kapitel 2: Der erste sportliche Erfolg!
Man arbeitete an mir in allen Bereichen. Gleichgewichtsschulung, Gedächtnistraining. Logopädie (Sprachwiederfindung), Gehirnleistung, Konzentrationstraining u.u.u.
Das einzig wirklich für mich positive war das meine Sprache wieder so zurück kam das ich mich einigermaßen normal unterhalten konnte sofern keine Fremdworte vorkamen. Alles andere war für die so genannte Katz!
Die Gleichgewichtsproblematik und auch die psychische Labilität z.B.!Was mir aber wirklich Freude zu bereiten schien war die Bewegung, der Sport.Täglich war ich der erste der sich auf dem Heimtrainer im Fitnessraum der Rehaklinik einfand um meine täglich angeratenen 30 min. Rad zu fahren.
Auch im freien bei Ballspielen oder Wasserball war ich immer der erste der sich anbot mitzumachen. Irgendwie merkte ich damals schon dass ich mich in dieser Zeit des Sports sehr gut mit meinen Gedanken auseinandersetzen oder auch vergessen konnte was mich innerlich so sehr bewegte, und dass mich der Sport auf andere Gedanken brachte, und meine angeknackste Seele entlastete. Wer redet schon gerne von oder über seine Seele, vor allem dann wenn sie krank geworden ist. Auch heute fällt mir dies noch teilweise sehr schwer, und mir stehen dabei die Tränen in den Augen. Man wird da schnell als Verrückter oder Idiot bezeichnet von Menschen die einfach nichts wissen von dieser Krankheit und wie sie einen Menschen verändern kann.Im Endeffekt jedenfalls war etwas anderes wie Rad fahren für mich nicht sinnvoll da ich 1980/81 durch einen schweren LKW-Unfall eine schwere Knieverletzung erlitten hatte die ein joggen oder ähnliches nicht zu lies.Nur um Haaresbreite entging ich damals einer Amputation. Schwimmen war mir ehrlich gesagt zu eintönig . Mein Drang nach schneller Fortbewegung durch eigene Muskelkraft war durch diese Sportarten auch nicht gegeben.
Ich merkte wie mein Gewicht nach unten purzelte langsam aber stetig was sich durch meine geänderte Essgewohnheit noch verstärkte. Toll dachte ich, und das war etwas was mir immer wieder eine gewisse Ablenkung und Selbstwertgefühl verschaffte und mich etwas von meinen Gedanken ablenkte, und über meine nicht mehr besser werdenden anderen Ausfallerscheinungen, die ständig präsent waren zu grübeln.Diese Gedanken belasteten mich doch merklich sehr was auch die Ärzte zu sehen schienen. Immer wieder redeten sie mit mir über meine Freude am Sport. Immer wieder bestärkten sie mich doch Ausdauersport zu treiben so viel ich nur wollte, aber in einem Maße immer eine bestimmte Herzfrequenz nicht zu überschreiten. Ein Herzfrequenzmessgerät ist seither mein ständiger Begleiter bei meinem sportlichen Tun! Was ich allerdings nicht wusste war, das man mit meiner Frau darüber redete das ich tunlichst von meinen Gedanken abgelenkt werden müsste die meine verbliebenen Behinderungen betrifft. Dies könnte mir in der Zukunft psychisch schwer zu schaffen machen. Ich weiß noch als ich das erste Mal nach dem Schlaganfall mit meiner Frau einen Kinofilm ansah. Er hieß SPEED! Er war für mich einfach nicht zu verarbeiten. Diese vielen Daten, Situationen und Szenen im Film die auf mich eingestürzt waren.Es waren einfach zu viele und ich schaltete, besser gesagt mein Gehirn schaltete ab bevor es förmlich vor Überlastung durchzuschmoren drohte, und arbeitete nur noch im so genannten Stand by Betrieb.
Ich wusste nach Ende des Filmes nichts mehr von der Handlung. Das beschäftigte mich dann wieder sehr lange was im nach hinein auch von den behandelnden Ärzten gesehen wurde.Nach meinem langen Rehaufenthalt endlich wieder zu Hause behielt ich das tägliche Radfahren bei, und nun wuchs meine Dauer des Radfahrens schon auf 1h. 1998 wurde das erste MTB angeschafft! Besser gesagt war es ein ATB-damals als All Terrain Bike bekannt. Eine Schüssel gegen das was sich heute unter meinem Allerwertesten befindet. Eine solche HiTech Maschine konnte man sich damals überhaupt noch nicht vorstellen. Der Name Fully oder Scheibenbremse für Fahrräder war noch sehr rar.Die so genannten Ausfahrten die für mich nie Trainingseinheiten waren oder sind, weder systematische noch anderer Art hatten und haben auch heute noch nur einen Zweck – Alltagsbewältigung - und wurden von Monat zu Monat länger und länger. Ich nenne sie liebevoll Alltagsbewältigungseinheiten (ABE´s). Mein Gewicht purzelte und meine seelische Unausgeglichenheit besserte sich nach solchen ritten im Sattel kurzfristig.
Vor allem wenn die Sonne schien fühlte ich mich innerlich sehr wohl. In den Wintermonaten oder langen Schlechtwetterphasen fiel ich immer in ein seelisches Loch. Vielen vielleicht auch als Winterdepression bekannt. Um diese Zeit des nicht Radfahrens zu überbrücken besorgte ich mir den ersten Heimtrainer aus einem Discounter, der aber meine nun schon viel länger dauernden Alltagbewältigungseinheiten(ABEs) nicht lange verkraftete, und vor Überhitzung den Geist aufgab. Was für mich allerdings ein kleiner Erfolg meiner nun schon guten Kraft in den Beinen war. Meine Ausgeglichenheiten hielten aber nicht lange an und morgens war das erste was ich tat biken um diesen Status wieder zu erlangen und ruhig zu werden.Wenn es mir so richtig schlecht ging oder geht sitze ich auch heute so lange im Sattel bis wieder eine innere Ruhe herrscht, mich meine Seele nicht mehr nervt. Natürlich fahre ich da normalerweise eine Intensität von der eines vergleichbaren etwas schnelleren Spaziergangs. Auch ist es mir ja ärztlich verboten eine bestimmte Herzfrequenz zu überschreiten. Ich weiß zwar nicht mehr wie ich das erste Mal zu einem Marathonrennen mit dem MTB kam, aber das sollte eine einschneidende Erfahrung werden.Eigentlich mied ich den Menschenauflauf der mich irgendwie immer unsicher machte und ein Unbehagen entstehen ließ. Vielleicht war es der Gedanke dass ich dachte dass man mir meine Behinderung doch irgendwie ansehen könnte. Es war im Juli 1998 als ich das erste Mal an einen solchen Start ging.
Ich wählte die 80km Distanz. 40km bzw.120km waren mir damals etwas zu kurz bzw. noch zu lang. Ich wurde 8. in meiner AK 30 und war so glücklich so etwas geschafft zu haben. Ich war im Ziel zwar richtig im A…., aber meine Seele fühlte sich wie neugeboren.
Ein Gefühl das auch heute noch mein erstes Bestreben ist wenn ich auf dem Rad sitze, oder mich im Rennen befinde. Diese Gefühl muss her ist das Ziel im Ziel, oder meinen täglichen Ausfahrten, ansonsten war das eine verschwendete Phase in meinem Leben. Die Platzierung bei Rennen ist erst einmal nur ein zweitrangiges Bestreben.Meine oberste Priorität ist im Rennen immer erst mich selbst zu schlagen, denn andere schlage ich dann wie von selbst.Ich war aber damals immer bestrebt meine Behinderung zu verschweigen und bewegte mich immer im Starterfeld der gesunden Radsportler. Ich war damals auch einem so genannten Radsportverein in unserer Heimatstadt beigetreten, und obwohl die Vereinsführung von meinem Schlagabfall wusste, wollte man dass ich endlich etwas mehr an Einsatz zeigte. Ich könnte schon an Leistung zulegen, dachte ich, aber mein Hausarzt verbot mir strikt meine Herzfrequenz (Hf) über einen bestimmten Wert zu jagen aufgrund meines wahlnussgroßen Blutgerinnsels das sich ja nach wie vor in meinem Gehirn befindet.Für mich war diese Aufforderung wie ein Schlag ins Gesicht, und ich war der Meinung für solche Menschen mein ohnehin schon eingeschränktes Leben nicht noch mehr riskieren zu müssen. Das war mein erster wirklicher Schnitt im aktiven sportlichen Bereich, zumal ich diesen Sport betrieb nur um meinen Alltag besser bewältigen zu können.
Kapitel 3: Ich wollte mehr!
Trotzdem hatte ich Blut geleckt, und ich merkte wie viel Mut mir dieser Erfolg gab. Ich merkte endlich wieder einmal was das Wort Selbstwertgefühl bedeutet und wie sich das anfühlt, und vor allem auch wie ich dadurch meinen Alltag besser in den Griff zu bekommen schien. Wie sehr mich diese körperliche Belastung von meinen bedrückenden Gedanken befreit, und meine Seele reinigt die mich Tag täglich beschäftigt. Ich fühlte auch, dass ich mehr erstrampeln konnte als 80km. Fast schien es mir so als würde ich zum Kilometerfresser mutieren denn ich fuhr und fuhr und fuhr, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Monat zu Monat mehr Kilometer am Stück. Wie ich als Brummifahrer vor dem Stoke (Schlaganfall) die Kilometer auf 5 Achsen vernichtete, vernichtete ich sie jetzt fast mit eigener Körperkraft. Ich bewegte mich in diesen Momenten der Stunden in einem Rausch von Glücksgefühlen die ich nicht mehr missen wollte und will. Für mich ist das eine Art Droge, Medizin die kein Pharmahersteller entwickeln kann. Vielleicht auch Doping der gesunden und legalen Form. Irgendein Stoff im Körper der sich selbst hergestellt während der eigenen sportlichen Aktivität. Adrinalin?
Ich war jetzt 2 Jahre nach dem Schlaganfall, also im Juli 1999 am Start des schwersten Marathons der Welt im Salzkammergut. Ich hatte mich für die lange 220km und 7800hm Strecke angemeldet. Es regnete in strömen und die Anstiege waren so schwer wie die Abfahrten und nach etwas mehr als 8h hatte das Zeitlimit bei 100km um nur lächerliche 8 min. überschritten und musste aus dem Race. Ich vertraute damals noch auf Cantilever-V Brake Bremsen. Besser gesagt musste ich darauf vertrauen denn für etwas anderes war kein Geld da. Materielles Sponsoring war zu dieser Zeit für mich ein Traum im Traum!
Ich war sehr traurig um es gelinde zu nennen aber in der Wertung der 100km Strecke belegte ich damals immerhin Platz 9 in meiner AK.Für mich war das wiederum etwas was mich Stolz machte und mir erneut den Mut gab weiter zu machen. Innerlich wünschte ich mir aber einmal ganz oben stehen zu dürfen. Bei irgendeinem Rennen. Aber in der Altersklasse (AK) in der ich an den Start ging war überhaupt nicht daran zu denken, und schon gar nicht mit meinem Handicap der Herzfrequenzgrenze.Es musste einfach etwas geändert werden, und nachdem ich je nach empfinden sowieso oft genug täglich stundenlang im Sattel meines geliebten Sportgerätes saß wäre es doch für mich ideal das gute mit dem nützlichen zu verbinden. Wenn andere vor dem Fernseher saßen, in die Kneipe wanderten oder sonstiges trieben was dem Körper nicht gerade zu seinem Wohle diente saß ich auf dem MTB oder RR oder wenn das Wetter mies war auf dem Heimtrainer und bekämpfte meinen Seelenschmerz.
Das Jahr 2000 ließ mich das erste Mal den Mut haben an einem 24h-Rennen teil zu nehmen. In Serfaus auf der s.g. Sonnenterrasse Tirols sollte die Premiere dafür gestartet werden.Das war das Frühstadium der 24h Bewegung und ich war einer der ersten deutschen Einzelstarter der sich bei einem solchen Event überhaupt an den Start wagte. Zu dieser Zeit war Deutschland in dieser Richtung noch im Schönheitsschlaf und kein Veranstalter dachte daran ein 24h Rennen zu veranstalten.Es sollte dieser Tag und diese Nacht eine meiner schönsten Erfahrungen seit meiner Krankheit werden und mich sehr für den Langstreckenradsport prägen.Ein Rundkurs der für mich wie maßgeschneidert war. Schnell, technisch nicht anspruchsvoll und mit einer kurzen Rampe und anschließendem leichten Anstieg bis ins Ziel. So gut wie ohne Pause fuhr ich 24h Runde um Runde und legte dabei 392km mit mehr als 7800 Hm zurück. Das war für mich Rang 5 in der Kategorie Einzelstarter. Noch zu erwähnen im Starterfeld der gesunden Teilnehmer denn Handicapklassen waren damals noch überhaupt nicht im Gespräch. Das ist bis heute ein persönlicher Rekord von mir den ich nicht mehr toppen konnte.So etwas wunderschönes, auf dem Rad sitzen zu können, dabei zu sein wie die Nacht den Tag ablöst, und morgens umgekehrt war einfach traumhaft.
Fast konnte ich meinen ich müsste dem Tag den Weg in die Nacht zeigen und umgedreht. Genau dieser wunderschöne Aspekt ließ mich seitdem nicht mehr los. Du fährst unter den Sternen die dir das Gefühl geben dir ein lächeln zu schenken. Es ist ruhig und kein Lärm zerreißt deine Gedanken. Genau diese Plazierung brachte mir 2001 den ersten materiellen Sponsor.Das was der Startpunkt für eine Laufbahn als Langstreckler und Extremist. 2001 war ich erneut in Serfaus und verbesserte meine Platzierung- Rang 4. Nur ein schweres Unwetter, das zu einem Rennabbruch führte verhinderte damals meinen ersten Gang auf ein Siegerpotest als 3. Diese Platzierung konnte ich da schon erschnuppern!
2005 krönte ich mein 24h Dasein mit dem ersten 24h-WM Titel als Einzelfahrer, und bin immer noch der erste behinderte 24h-Weltmeister auf diesem Planeten. In Balterswill/CH auf einer sehr anspruchsvollen und schweren Strecke, wo ich noch 2004 einen schweren Sturz zu verzeichnen hatte und mir nachts um 2 Uhr eine Rippe brach als mein Vorderrad bei 70 km/h zerbrach wie ein Kartenhaus.Der starke Regen und das viele bremsen hatte die Felgenflanken so verdünnt das es plötzlich knallte, und sich meine Gabel in den Boden bohrte. Ohne reagieren zu können machte einen Katapultflug von einer Sekunde auf die andere und lag mitten auf der Piste. Ich hatte jetzt insgesamt an 7 solcher Veranstaltungen teilgenommen. Bis heute sind es 10. Aber nach wie vor ist das mein Hobby das mich von einem Tag zum anderen bringt ohne dass ich eine schmerzende Seele in mir spüren muss.
Ich wähle meine Strecken ganz bewusst nach folgenden Kriterien aus:
1. Ich möchte immer der erste behinderte Radsportler sein der ein solches
Rennen bestritten hat.
2. Sofern es kein Extremrennen ist sollte eine Handicapklasse im Reglement
verankert sein. Dies schon im Sinne der Unternehmen die mich auch als solchen materiell unterstützen.
3. Ich bestreite kein Extremrennen zweimal, außer es ist der Schwierigkeitsgrad höher als beim letzten Einsatz auf dieser Strecke. So z.B. beim Straßenrennen Trondheim-Oslo wo ich einmal mit dem RR Streckenrekord als Handicapper gefahren bin, und dieses Rennen noch einmal mit dem MTB bestritten habe.
Kapitel 4 : Die Klassifizierung
Bis 2003 versuchte ich trotz meines Handicaps in Rennen unter gesunden erfolgreich zu sein, und dabei hatte ich nie das Ziel verloren einmal ganz oben zu stehen. So konnte ich einfach nicht weitermachen und langsam stellte sich das wieder ein wo vor ich die letzten Jahre weg gelaufen bin.
Ich bringe es einfach nicht mehr in diesem Leben, und so schon gar nicht. Aber dann sagte ich mir:
Der Schlaganfall hätte sich lieber einen anderen Gegner suchen sollen, denn so lange ich treten kann wird er mich nie besiegen.
Im August 2003 ließ ich mich von einem Klassifizierer des DBS (Deutscher Behindertensportverband) klassifizieren und das bedeutete das ich nun als anerkannter Radsportler mit Behinderung an allen offiziellen Meisterschaften, nat. sowie intern. teilnehmen durfte welche der NPC oder IPC austrägt (nationales/internationales Paralympisches Comitee). Sogar bei Paralympics könnte ich starten falls der DBS (deutscher Behindertensportverband) die Einladung dazu aussprechen sollte. Aber Paralympics waren und sind bis heute nie mein Ziel gewesen. Die Klasse DIV4 CP 8 ist meine Leistungsklasse. Aber dieser Weg ist nicht mein Weg. CP bedeutet soviel wie celebrale Behinderung wobei die Zahl dahinter die schwere der körperlichen Einschränkung ausweist. Z.B. ist die Zahl eins folglich die schwerste Einschränkung, und hier fahren die Athleten mit Dreirädern, z.B. aufgrund des Gleichgewichtsdefizits.Dass ich kein Interesse an Paralympics habe zeigte mein NEIN auf die telefonische Anfrage des Bundestrainers 2005/2006 ob ich nicht mit nach Mallorca zum Trainingslager wollte wo das Nationalteam eine seiner Vorbereitungen für die anstehende Saison und internationalen Meisterschaften absolvierte. Meine Liebe gehört der Lang und Ultralangstrecke, denn hier kann ich Träume in meinen Gedanken erwecken und denke an alles was mir das Rad schon gutes getan hat.
Oder
Ich sitze auf meinem Rad und unter mir fliegt der Asphalt von der Zukunft über die Gegenwart in die Vergangenheit. Das ist für mich die beste Seelentherapie!
2003 holte ich meinen ersten WM-Titel in der s.g. Handicapkl. in Saalbach/Hinterglemm auf der Marathonlangstrecke, und kurz davor den deutschen Vizetitel beim Straßenrennen der DM im Behindertenradsport in Elzach/Schwarzwald.Jetzt ging es Schlag auf Schlag.Ich konnte mich nun über immer mehr materielle Unterstützung freuen.Ich fand und finde es immer noch von Herzen schön das man mir als Sportler mit Behinderung Material überlässt das einmalig ist.Wohl auch weil ich ein Mensch bin der nicht nur nehmen sondern auch geben möchte. Der immer bestrebt ist aktuell zu informieren und nicht erst auf Anfragen zu handelt. Ich bin jemand der nicht nur nimmt und sich dann nicht mehr meldet.
Bei Erstkontakten habe ich auch ab und an erst einmal zu kämpfen Vertrauen aufzubauen da ja viele Unternehmen in der Vergangenheit auch solche angeblichen Sportler unterstützt haben. An dieser Stelle meinen aufrichtigen und tiefsten Dank für dieses Vertrauen!Bis heute konnte ich insgesamt 5 WM-Titel, 2 EM und 1Vize-Europameistertitel, 4 deutsche Vizetitel bei offiziellen Meisterschaften oder in der Handicapklasse einfahren. Die zahlreichen Marathonsiege und Rekordzeiten auf der Langstrecke überhaupt nicht eingerechnet.Momentan bewegt sich diese Zahl der Streckenrekorde um die 30. Aber für mich war das nichts was mich befriedigte. Ich wollte und will das machen wozu kein behinderter Radsportler der Welt in der Lage ist. Durch die Depressionen die mich ständig wie ein Zunami zu überrollen schienen versuche ich mich durch Radsport davon zu befreien.Wenn andere in der Weihnachtszeit unter dem Baum ihre Geschenke öffneten, verkroch ich mich in mein Zimmer und machte das was mir kein Geschenk geben kann, radeln! Meine Frau hatte und hat bis heute immer zurück gesteckt und unterstützt mich nach wie vor durch ihr Verständnis welches für mich eine der schönsten Geschenke ist:Meiner Seele Erleichterung verschaffen. Je länger je besser.Wo gibt es schon Erleichterungen dieser Art der Tage oder sogar eine Woche dauern kann? Im Extrembereich!
Hier ist:
Jeder Kilometer den ich mit eigener Kraft zertreten kann ein Dankeschön an meinen Körper der mir das noch ermöglicht. Ich habe den Lenker fest in meinen Händen und weiß das werden wieder einige wunderschöne psychisch unbelastete Stunden. Meiner Seele geht es gut und so müsste es immer sein.
Kapitel 5: Der erste Extremtitel und Teilnahmen die noch keiner vor mir als Handicapper gewagt hat.
Zunächst möchte ich das Wort Extremradsport für mich persönlich definieren.Für mich ist Extremradsport dann gegeben wenn ich ein Schlafdefizit eingehen muss um eine bestimmte Langstrecke erfolgreich finishen zu können. Alles andere ist für mich „nur“ oder höchstens Rad.- oder Langstreckenradsport.Noch einfacher ausgedrückt. Sobald ich das Gefühl habe das -Beginnen Mut und beenden Stärke ist. Dies ist auch mein Motto bei diesen Einsätzen. Das ist für mich Extrem! Oder ich das Gefühl habe mein Körper bewegt sich am Rande der Selbstauflösung.
Der erste 24h WM-Titel im Jahr 2005 war die Belohnung Zwei Monate vorher finishte ich als erster CP-behinderter Radsportler der Welt das Langstreckenrennen Trondheim-Oslo und stellte somit einen meiner 1. Steckenrekord auf der 540km Strecke Nonstop auf. 20:13:16h war und ist die Zeit die Leistung spricht, und dieser Rekord steht noch immer wie ein Fels in der Brandung.
Ich hatte damals 170km das Feld hinter mir gelassen, und dabei ging es mehr oder weniger ständig bergan ehe mich der erste überholte. Nach mehr als 250km hat mich dann das Feld gestellt und mich überholt. Ich kam mir gute 9h vor wie mein großes Vorbild Jens Vogt. 2008 mein zweiter Streckenrekord an dieser Stelle. Nun mit dem MTB!22:37h – und Sieg in der Sonderwertung MTB bei der 39 „verrückte“ ein Straßenrennen mit dem MTB bewältigten. Das war einer meiner größten Taten, denn hier hatte ich endlich einmal bewiesen das ich auch gegen 38 gesunde Konkurrenten über die E6 fegte wie ein ICE. So viel Konkurrenz haben nicht einmal Handicapper bei offiziellen Meisterschaften in ihren Klassen oder den Paralympics zu befürchten.42 Jahre seit 1966 gibt es dieses Rennen und nie hatte ein deutscher dort Skandinavien als Sieger verlassen. Ich war der erste, zwar „nur“ in einer Sonderkategorie, aber ich war der erste!!!!
Ich vergoss dabei fässerweise Schweiß und jeder Tropfen davon war und ist Medizin wie Johanniskraut für meine Seele gewesen.Jeder Tropfen wurde von mir dazu genutzt meine Seele zu erfrischen.
2006 folgte die nächste Aktion.Die Jeantex Tour-Transalp. Bei dieser Austragung wurde bekannt gegeben das dieser Streckenverlauf der schwerste sei den eine JTT jemals aufgewiesen hatte.Bis heute kamen diese enormen Streckendaten auch nicht mehr annähernd an diese Streckenausmaße. Seither interessiert mich auch eine erneute Teilnahme nicht mehr.831.3km-21032hm und 23 Alpenpässe in 7 Tagen. Zusammen mit meinem Sohn Heiko starteten wir in der Sonderkategorie Handicap/Mixed. Bei der Königsetappe mussten wir an einem Tag 6 Pässe überwinden. Das waren der Valporola – Falzarego – Giau – Santa Lucia – Campolongo – und abschließend das Grödnerjoch. Auch das war nicht die Grenze, und obwohl wir da siegreich waren war ich immer noch bestrebt mehr und mehr zu schaffen. Kein Wunder das in diesem Bereich/ Klasse kein Gegner zu Verfügung stand. Aber gerate das machte mir Mut noch mehr zu wollen.Wenn sich dies schon kein anderer Handicapper zutraut, oder in der Lage ist so etwas durchzustehen, und dies ohne Begleitmannschaft und allabendlichen Streicheleinheiten (Massagen), war es für mich doppelt wertvoll.
Denn das zeigt mir immer wieder das es eben niemanden zu geben scheint der für diese Strecken weder den Mut, die Leistung, oder die Kraft aufbringt meine seit Jahren aufgestellten Leistungen zu verbessern. So habe ich folgende Rennen auf der Langdistanz mit dem MTB bestritten die schon mancher andere nicht behinderte Radsportler als verrückt ansieht zu meistern:
- Ischgl Iron Bike 3x davon 2x gefinisht ( 45km-2500hm)
- Salzkammergut Trophy 3x leider nie auf der 220km Distanz gefinsht
- ( aber was nicht ist kann ja noch werden )
- Cristalp 2x ( 135km-4600hm)
- Swiss Bike Masters 2x davon 1x gefinisht (120km-5000hm)
- Eiger Bike Challenge - gefinisht (80km-3800)
- Iron Bike Race Einsiedeln 2x gefinisht (120km-5000hm)
- Hobby-WM Saalbach/Hinterglemm - 2x WM-Titel
Bis auf die Salzkammergut-Trophy habe ich alle Rennen auf der Langstrecke gefinisht. Zudem habe ich jede Menge kleinere Marathons auf der Langstrecke erfolgreich beendet.
- 11x 24h Rennen - 3x WM-Titel als Einzelfahrer
- 3x 12h Rennen - 3 Siege
- sowie folgende Straßenrennen:
- 2x Trondheim-Oslo 540km - 4300hm - 2xStreckenrekorde RR+MTB
- Raid Provence Extreme 642km – 11250hm - Ausfall Defekt n. 200km
- Jeantex Tour Transalp 830km – 21000hm – 23 Pässe
- Paris – Brest – Paris 1228km - 10000hm – 78:02h Nonstop
- 2xVikingtour 715/760km – 11000/12500hm – 1 Sieg und 1x Rang 3
Das sind teilweise Strecken bei denn du dich im Rennen verhalten musst wie eine Frontsau im härtesten Gefechtseinsatz.Ich bin Marathons gefahren die werden schon nicht mehr ausgetragen! Das ist mit Sicherheit etwas anderes als wenn ich als behinderter Radsportler bei einer offiziellen DM - WM – Europacup oder Paralympics bei offiziellen Behindertenradsport Veranstaltungen ein paar schnelle Runden um den Häuserblock fahren darf um in spätestens 1.5h im Ziel zu sein. Das sind Kaffeefahrten im Gegensatz was ich vollbringe.Ich vergleiche meine Person mit einem Marathonläufer den man zwingen würde bei einer solchen Veranstaltung bei einem 100m Sprint an den Start zu gehen. Aber meine Seele haben diese Rennen noch bei weitem nicht gesättigt.Ich hörte 2006 das erste Mal von einem Rennen das von Paris nach Brest und wieder zurückgehen würde. 1228km lang und dabei ein Höhenunterschied von fast 10000hm in max. 90h war das Maß. Das war es!!!
Mein Traum und das alles was folgende eigene Zitate von mir vereinigen sollte.
Die so genannte Olympiade der Langstreckler wie sie liebevoll von Randonneuren genannt wird.Radfahren kann so hart sein, die Anstrengung so groß, das es eine durch und durch reinigende Wirkung hat. Alle Gedanken die mich seit dem Schlaganfall im Alltag belasten und mein Selbstwertgefühl zerstören hole ich mir hier zurück.
Das Radfahren schmerzt oft so tief in mir wo Muskeln, Knochen und Seele aneinander reiben. Aber genau dieser Schmerz macht mich so unendlich glücklich.
Nach 4 Qualifikationsläufen von 200 bzw.300-400 und 600 km hatte ich die Teilnahme in der Tasche.Eindrucksvoll erledigte ich alle Qualis die in bestimmten Zeiten absolviert werden mussten. Schon hier ist manch gesunder Radsportler gescheitert.
Jetzt 2 Monate später stand ich in Paris am Start und etwas war für mich wichtig. Die 90h Zeitlimit zu schaffen und als erster behinderte Radsportler der Welt seit 1891 und 116 Jahren diese Strecke zu finishen. Wie immer ohne Begleitfahrzeug und fremde Hilfe die mich praktisch wieder fit streicheln muss oder mich bemuttert damit ich das zu Ende bringen kann. Da gibt es keine Mama die du anrufen kannst um dich irgendwo aufzusammeln weil dich ein Wehwehchen zwickt.Dann kann ich zu recht behaupten der erste Extremradsportler der Welt mit celebraler Behinderung zu sein.Nach ca. 550km saß es sehr schlecht für mich aus denn der Streckenarzt legte mir nahe das Rennen zu beenden. Ich hatte durch den Dauerregen und die anhaltende Nässe eine sehr tiefe und schmerzhafte Gesäßentzündung erlitten. Ein richtiges Loch im Gesäßfleisch machte mir höllische Schmerzen.Ich brachte unmissverständlich zum Ausdruck dass ich dieses Rennen zu Ende bringen werde. Egal wie!!! Zumal nach 78 km sowieso der Wendepunkt in Brest erreicht wäre.
Mir wurde darauf hin eine Art Kunststoff auf diese Stelle geklebt. Diese hielt bis ca. km 1000. Die letzten 228km legte ich mehr oder weniger stehend zurück. Aber ich habe es durchgezogen. Andenken an diesen Höllenritt waren 4 Monate taube Zehen links und rechts im mittleren Bereich. Wohl durch das lange stehende fahren haben mir die Clickpedale die Nerven abgequetscht da die damaligen Schuhsohlen noch nicht aus Carbon waren und mir die Schuhplatten durch die Sohlen drückten. Auch fuhr ich damals in größeren MTB-Schuhen da durch die lange Fahrt Wassereinlagerungen in den Beinen auch meine Füße anschwellen ließ, und mir dann die normalen Schuhe zu klein geworden wären.Trotz der schwierigsten Wetterverhältnisse seit der 116 jährigen Austragung (45h Dauerregen) habe ich die Straßenschlacht in 78:02h gemeistert und dabei lediglich nur 6h Schlaf benötigt.
Wer kann schon Träume träumen? Ich kann es! Wer kann schon einen 78h-Traum haben? Ich kann es, und je länger und intensiver ich im Sattel sitze desto schöner ist er. Vielleicht ein wichtiger Grund weshalb ich die Langstrecke so liebe, denn nur hier können diese Träume so wunderschön lang oder fast unendlich sein.
Und wieder einmal war dabei das Radfahren:Eine Bestätigung, ein Akt meine Seele zu stärken. Wieder und wieder, und mir geht es nicht darum dabei andere zu schlagen sondern mich selbst zu schlagen.Das gibt mir die Stärke meiner Seele zurück.
DAS WAR MEINE PERSÖNLICHE MONDLANDUNG
Denke bei einem solchen Vorhaben nicht daran was du noch vor dir hast, sondern was du schon hinter dir hast!
Damit dürfte ich wohl auch alle Kritiker Lügen gestraft haben die behaupten ich würde nur auf der Langstrecke starten weil ich dort keine Konkurrenz zu erwarten hätte. Zumal ich mich 2008 in Norwegen gegen 39 Konkurrenten zur Wehr gesetzt hatte. Vielleicht sollten diese Neider oder Möchtegernradsportler spätestens jetzt die Formulierung anders wählen:
ES GIBT KEINE KONKURRENZ AUF DIESEN DISTANZEN FÜR MICH!!!
Würde ich mir das wegen dieses Vorwurfes antun hätte ich schon nach einem Start auf irgend einer Langstrecke diese Sache beenden müssen.Solche Qualen übernimmt man nicht aus solch einem Grund, und vor allem nicht immer wieder auf Jahre hinaus!Ich warte bis heute immer noch darauf dass sich mir endlich einer dieser Kritiker auf einer 1000km Strecke ohne die Hilfe eines Begleitfahrzeug stellt, und das schon mehr als ein Jahrzehnt. Oder das einer dieser Kritiker diese Marke verbessert. Erst dann wären sie zumindest in der Nähe meines Windschattens, oder darf in den Genuss kommen meinen Achselschweiß zu riechen. Aber es ist bekanntlich leichter eine große Lippe zu riskieren als eine große Leistung zu vollbringen. Für mich ist das Charakterschwäche, oder ablenken vor der eigenen Schwäche, oder dem eigenen Unvermögen.Charakter ist etwas was ich in dieser langen Zeit seit 2003 in den unterschiedlichsten Arten kennen lernen durfte und musste. Vor allem scheint es Menschen und auch Sportler zu geben die über Leichen gehen wenn sie der Neid packt, oder sie nicht im Mittelpunkt stehen können. Oder sie merken, dass sie mir nicht das Wasser mit sportlichen Mitteln reichen können.
Kapitel 6 : Leistung/Doping
Ich würde für niemanden die Hand ins Feuer legen außer für mich selbst. In keinem, wirklich keinem Radsportsegment. Klar jeder würde dass in der Öffentlichkeit sagen, oder von sich behaupten, aber ich sage das weil es zu 100% zutrifft. Ich brauche so was nicht und mein Körper ist mein Heiligtum und ich schade ihm nicht, und auf solch eine Weise schon gar nicht.Im Gegenteil! Durch die Medikamente die ich seit dem Schlaganfall regelmäßig zu mir nehmen muss wird meine Leistung sogar blockiert und gehemmt.Bei der DM im Behindertenradsport muss man seine Medikationen angeben um sehen zu können ob diese nicht auf der Liste verbotener Substanzen stehen. Die Mittel zur Blutverdünnung z.B. verhindern meine Sauerstoffaufnahme im Blut dermaßen dass ich zum Zeitpunkt meiner biologischen Situation – 51 Jahre - froh bin überhaupt noch meine Leistung halten zu können. Zum anderen ist mir die Platzierung gelinde gesagt schon immer zweirangig gewesen, denn bei den Rennen die ich bestreite ist schon das finishen als behinderter Radsportler eine Sensation. Aber was ist eigentlich eine Sensation? Andererseits, wer steht schon nicht gerne nach den Rennen auf dem Potest und lässt sich feiern. Wieder einmal für mich als Belohnung, aber das wichtigste für mich ist das Selbstwertgefühl was ich mir hier immer wieder erfahre, und was für mich zählt.Der Schlaganfall und seine Nachwirkungen bedeuten einen Kampf den du jeden Tag danach, immer wieder und immer aufs Neue durch stehen musst.
Kapitel 7 : Negatives
Jeder hat wohl irgendwelche negative Erfahrungen in seinem Leben sammeln müssen!Nur soviel: Deutschland verkommt ja mehr und mehr zur Neidgesellschaft in der du deine Erfolge in allen Bereichen hart erkämpfen oder erarbeiten musst, ob im privaten, sportlichen oder beruflichen Bereich. Wenn du das erfolgreich getan hast ist der Neid etwas was du umsonst als Zugabe ernten darfst. Bei mir war das mit Mobbing, Intrigen und Dingen der wirklich untersten Schublade geschehen die ich niemanden wünsche.
Ein wesentlich höheres Niveau haben da wohl Menschen die unter einer Brücke schlafen müssen. Bei ihnen gibt es noch den Anstand des miteinander Lebens. Sogar aus der Richtung von Lebewesen kamen derartige Dinge die sich einmal als Freunde oder auch als „faire Sportler“ mir gegenüber ausgaben, oder sogar noch immer meinen zu geben zu können.Vor solchen Leuten distanziere ich mich seither, und will mich damit nicht mehr belasten. Ich jedenfalls habe so etwas noch nie nötig gehabt denn ich kann sportlich die passende Antwort geben, und das ist etwas was einige andere dieser Kollegen bis heute nicht können, oder am meisten ärgert.
Vielleicht sich auch in ihrer Eitelkeit getroffen fühlen.Jedenfalls hat bis heute noch keiner dieser Neidern den Beweis erbringen können meine Leistungen zu verbessern! Meine persönliche Mondlandung habe ich nun mit der PBP 2007erreicht. Was mir jetzt fehlt ist die persönliche Marslandung, und die müsste die Streckenlänge von 1228km/10000hm natürlich überbieten.
Vielleicht wäre das mein Lebenswerk: Das
RACE – ACROSS – AMERIKA oder London – Edinbourgh – London.
Vielleicht war es aber auch schon das legendäre PBP, die Olympiade für Langstreckler!Oder es ist erst die Alpenüberquerung von Ost nach West, von Berchtesgaden nach Chamonix mit dem MTB mit seiner Megadistanz von 1200km und 26000hm. Natürlich wie üblich ohne Begleitung und fremde Hilfe.
Kapitel 8 : Das schätzte ich so am Team Radsport-Dressel Giant GER
Das ganze Team ist so wettkampferfahren. Ich muss nur sagen welche Streckendaten da herrschen. Das Bike-Setup stellt man dann so zusammen das ich schnell aber auch bequem durch komme. Ich kann nur treten, die technischen Feinheiten überlasse ich vertrauensvoll Menschen die dies als Berufung empfinden. Es tagaus tagein geschäftlich durchleben. Ich war so weit ich denken kann in 10 Jahren nur 1-2 mal wegen eines Defekts ausgefallen noch nie wegen eines Materialfehlers. Sturz oder Sturzfolgen waren da 1-2x der ausschlaggebende Aspekt. Jeder einzelne Mitarbeiter dieses Fachgeschäftes hat die Kompetenz und die Erfahrung dir immer den richtigen Tip und Rat geben zu können, und vor allem auf den du dich zu 100% verlassen kannst!Auch dass wir als das erfolgreichste deutsche Hobbyteam in einem Fachmagazin genannt wurden spricht eine deutliche Sprache.Du musst einfach den Kopf für das wichtige in dieser Zeit frei haben und dich nicht belasten müssen nur nichts kaputt machen zu dürfen das dich finanziell belastet. Deswegen bin ich aber kein Material mordender Fahrer.Die Giant-Werksräder sprechen da dieselbe Sprache. Schnell, zuverlässig, unproblematisch, und sie fühlen sich nicht an als müsste man eine fette Kuh eine Wendeltreppe hochquetschen wenn es bergan geht. Bergab verhalten sie sich wie eine geile Hochgebirgs- Gemse die eine Partnerschaft sucht. Wendig und zielsicher.
Kapitel 9 : Meine Erfahrungen mit dem DBS
Wer hier die Wahrheit ausspricht sollte ein schnelles Pferd besitzen.
Neinsager sind unerwünscht um nur zwei Erfahrungen zu nennen die ich hier erleben durfte.
Nur um einige schnelle Runden um den Häuserblock fahren zu dürfen unter anderen Sportlern die ebenfalls eine Behinderung haben muss ich keine Emails schreiben die eh nie beantwortet werden. Infos Fehlanzeige, egal welcher Art oder welcher Bereiche.
Um mich mit Amtsträgern auseinander zu setzen bei denen es den Anschein hat mehr kontraproduktiv als produktiv zu arbeiten ist mir meine Zeit zu kostbar. Auch könnte der Anschein entstehen das sie mit ihren Ämtern total überlastet, oder vielleicht fehlbesetzt sind. Bin ich da der einzige der solche Erfahrungen machen durfte? Man weiß es nicht! Einige schöne Emails nicht nur aus dem Jahr 2004 habe ich da noch immer auf meinem Account gesichert. Man weiß ja nie !Falls ich mal ein Buch über mein Leben nach dem Schlaganfall schreiben sollte werde ich diese Details vielleicht in einem speziellen Kapitel einfließen lassen, oder behandeln.
Kapitel 10 : Wie lange ich noch im Sattel sitze !
So lange es mir mein Körper noch gestattet, und viel wichtiger, solange meine Seele danach fragt und ich damit meine innere Ruhe finde! Solange wie mich die Auswirkungen des Schlaganfalls dazu treiben!
Auch wenn ich einmal keine Rennen mehr bestreite, im Sattel werde ich immer sitzen müssen so lange es körperlich möglich ist.
Kapitel 11 : Etwas für die deutsche Schlaganfallhilfe tun.
Es gibt in Deutschland noch immer viel zu wenig Stoke Units. So genannte Schlaganfall-Notambulanzen in Krankenhäusern die die lebenswichtige erste Versorgung machen auf die es so sehr bei einem Schlaganfall ankommt.
Vielleicht lässt sich mein sportliches Tun mit einer Spendenaktion verbinden in dem ich eine von mir selbst gewählten Ultralangstrecke zurücklege. Je Kilometer den ich schaffe 1.-€ auf der Strasse. Da schwebt mir eine Strecke von Mittenwald/Scharnitz bis Flensburg auf der Straße vor. Also vom äußersten Süden Deutschlands bis zum äußersten Norden unseres Landes.
Oder der Megaritt quer über die Alpen natürlich da nicht nonstop sondern je Tag den ich unterwegs bin je 100.-€ Ich würde mich sehr freuen wenn alle meine Sponsoren da an einem Strang ziehen würden. Ich denke da käme je Sponsor wenn es gut läuft 1000.-€, wenn es schlecht läuft 1500.-€ zusammen! Gesamt so an die 15000-17500.-€ !!! Das wäre Geld das wirklich da hilft wo es sehr wichtig ist. Bei Menschen die ein Leben nach dem Leben nach einem solchen Ereignis verdienen! Bei Menschen die nicht wissen wie ihr neuer Weg im Leben nach diesem Ereignis weitergehen soll. Bei Menschen denen durch Therapien Mut gemacht wird vielleicht einen neuen Weg für sich nach einem solchen Ereignis finden zu können.
Michael Büttner
Erster und einziger Extremradsportler der Welt mit CP-Behinderung!