Ride Life: Triathletin Virginia Berasategui

Wie die meisten Ironman Athleten, hat Virginia Berasategui im Laufe ihrer Triathlon Karriere Höhen und Tiefen erfahren dürfen. Virginia ist eine stolze Mitbürgerin des Baskenlandes und lebt in Bilbao, Spanien. Sogar abgesehen von Verletzungen, Unglücken und anderen Herausforderungen, ist sie mit vier TopTen Platzierungen in den letzten vier Ironman Weltmeisterschaften eine Ausnahmeathletin.

Virginias letzte Teilnahme an der legendären Veranstaltung in Hawaii, ein kämpferischer zehnter Platz am 08. Oktober, war gleichzeitig ihr schwierigster Wettkampf. Aber wer beobachten konnte, wie sie dieses Rennen beendete, oder was das betrifft auch jedes andere, weiß eines ganz sicher: Sie tat es mit einem Lächeln.

Die Hitze, die Elemente und die harte Konkurrenz beim Ironman Hawaii, der jedes Jahr im Oktober in Kona stattfindet, machen diesen Wettkampf zu einem grundlegendem Maßstab unter den Ironman-Langstrecken- Triathleten. Für Virginia, eine Veteranin, die vier ITU- Weltmeisterschaften gewonnen hatte, bevor sie ihre Aufmerksamkeit dem Ironman widmete, ist Kona das ultimative Prüfgelände.

Virginia schloss sich vor der Saison 2011 dem Giant Team an. Das ganze Jahr über arbeitete sie mit dem technischen Manager von Giant, Andy Wollny, zusammen, um jeden möglichen Vorteil mit ihrem Fahrrad auszunutzen. Vor zwei Wochen traf sich Andy mit Virginia in Hawaii mit einem speziellen Packet im Gepäck: ihr neues Rennrad, eine vorproduzierte Version des women’s 2012 Liv/giant Trinity Composite W.

“Seit ich Giant fahre erziele ich die besten Ergebnisse auf meinem Rad”, sagte Virginia vor dem Rennen. “Giant erarbeitet und entwickelt ständig neue Technologien um Athleten einen Vorteil zu verschaffen. Das neue Trinity Composite W hat alles was ich brauche.”

Virginia wusste, dass Kona kein Zuckerschlecken sein würde, da eine hartnäckige Fußverletzung dieses Jahr ihr Training beeinflusst hatte. Aber sie ging mit einer positiven Einstellung in das Rennen.

“Am Anfang des Wettkampfs fühlte ich mich sehr gut, “ sagte sie. “Ich bin gut geschwommen und fühlte mich super auf dem Rennrad.”

Aber der Lauf erwies sich als schwierig. “Wegen meinem Fuß hatte ich die ganze Zeit große Angst zu schnell zu laufen,“ sagte sie.

Es ging weniger um die Schmerzen, als um das fehlende intensive Training vor der Veranstaltung. Aufgrund der Verletzung namens Morton’s Neuroma, konnte Virginia nicht mit ihrer normalen Leistungsfähigkeit trainieren— deshalb ging ihr am Ende des Rennens die Kraft aus.

“Wenn ich zu viel trainiere kommt der Schmerz wieder, deshalb ist es schwierig,“ sagt Virginia. “Aber die Wettkämpfe versuche ich einfach durchzuziehen und ignoriere die Schmerzen.”

Also biss sie die Zähne zusammen. Sie war trotzdem unter den weltbesten Ironman Athleten, bei den letzten Meilen dieser intensiven und mehr als neunstündigen Anstrengung.

“Der schwierigste Teil kam nach dem Energy Lab”, sagte sie. Ich fühlte völlig kraftlos. Ein Teilnehmer hinter mir versuchte mich hart einzuholen, aber es war mein Ziel mein Tempo zu halten und unter die Top-10 zu kommen. Und ich schaffte es!”

So ist Virginia. Positiv. Lächeln trotz der Schmerzen.

“Diese Saison war sehr schwierig“, sagte sie. “Wegen der Verletzungen und einiger Krankheiten habe ich fast die Qualifikation für Hawaii nicht geschafft.”

“Aber jetzt wo ich es geschafft und den Wettkampf unter den Top-10 beendet habe, freue ich mich über diese Probleme, weil sie mich stärker gemacht haben.”

Virginia setzte in Kona ihre Reihe an beeindruckenden Radergebnissen auf ihrem brandneuem Liv/giant Trinity Composite W fort.
Virginia continued her string of impressive bike results in Kona on her all-new Liv/giant Trinity Composite W.
 
20 Oktober 2011